Oktober 2017: Hamburg Sustainable Development Summit (HSDS)

Der HSDS fand vom 26.09.-28.09 in Hamburg statt. Ein sehr interessantes Forum, das Universitäten den Platz bietet, sich über ihre Erfahrungen und neuen Entwicklungen in der Implementierung der Nachhaltigkeitsbestrebungen auszutauschen.

Die übergeordneten Themen der Veranstaltung waren:

  • Nachhaltigkeit an Einrichtungen der höheren Bildung: Wie ist Nachhaltigkeit integriert in die Bildung, Forschung, Steuerung, Betrieb und Reichweite? Welche guten Beispiele und Anwendungen gibt es?
    Wie können Einrichtungen der höheren Bildung zur Erreichung der SDG‘s beitragen? Welchen impact können die SDG‘s auf die Einrichtungen der höheren Bildung bewirken und vice versa?
  • Die Themen der Nachhaltigkeit werden im universitären und auch schulischen Kontext mittlerweile breit betrachtet, was sehr positiv zu bewerten ist. Es geht beispielsweise um Themen der Energieeffizienz, der Betrachtung der Verkehrsmittel beim Transfer zur Bildungseinrichtung und wieder zurück und um Governance-Themen. Inspiriert oder initiiert wurden die Nachhaltigkeitbestrebungen durch den Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE) der den Deutschen Nachhaltigkeitskodex ins Leben gerufen hat.

Die Kopplung der Aktivitäten deutscher Einrichtungen der höheren Bildung an die SDG‘s bietet im Gegensatz zu den MDG‘s durch die Aufweitung des Skopus auf globale Entwicklungsziele mehr Berührungspunkte. Die SDG‘s können auf Industrienationen genauso angewendet werden wie auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Daher erscheint es nicht verwundernswert, wenn die Einrichtungen der höheren Bildung mehr auf sich selber schauen und versuchen die Ziele auf sich selbst, auf Deutschland und auf ihre Partner zu beziehen.

Im Kontext von Business Makes Sense – Gesellschaft für nachhaltige, globale Entwicklung e.V. im speziellen mit dem Fokus auf Afara Academic Publishing (AAP) war es eine wichtige Erfahrung zu sehen, dass die Aspekte der globalen Nachhaltigkeit im Bezug auf die Themen der Ökonomie und Ökologie adressiert wurden, die sozialen Themen aber nicht in einer globalen Perspektive behandelt wurden.

Die FU Berlin hat mit ihrer Auszeichnung von AAP ein strategisch wichtiges, innovatives und soziales Projekt im Kontext der nachhaltigen Wissenschaftsentwicklung ausgezeichnet und damit der globalen Komponente der sozialen Nachhaltigkeit Ausdruck verliehen. AAP leistet einen innovativen Beitrag zur Ausgestaltung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), indem es den eingeschränkten deutschen Skopus der sozialen Nachhaltigkeit weitet und in eine globale Dimension überführt. Die FU Berlin hat durch die angestrebte Kooperationsvereinbarung mit Business Makes Sense – Gesellschaft für nachhaltige, globale Entwicklung e.V. hier ein starkes Interesse gezeigt, diesen nachhaltigen Gedanken auf Basis einer sozialen Innovation in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek der FU Berlin zu implementieren.
Über APP können die SDG-Ziele 4 Quality Education, 5 Gender Equality, 8 Decent Work and Economic Growth, 10 Reduced Inequalities, 16 Peace, Justice and Strong Institutions und 17 Partnersips for The Goals auf gloabler Ebene aus dem Verantwortungsbereich der Universität und aus ihrem eigenen Wirkungskreis heraus für nachhaltige Entwicklung global adressiert werden. Das ist eine wirkliche soziale Innovation und komplementiert die nationalen Bestrebungen der Einrichtungen für höhere Bildung im Feld der Nachhaltigkeit auf internationaler Ebene.

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