Code of Conduct für die Zusammenarbeit zwischen Business Makes Sense e. V. und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, Einzelpersonen und Unternehmen

Sinn und Zweck dieses Code of Conduct ist es, eine ethische Grundlage für die Zusammenarbeit zu schaffen. Der Code of Conduct ist Teil der Kooperationsvereinbarung und mit der Unterschrift erklären die Unterzeichnenden, diesen einzuhalten.

1. Vertrauen, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit

sind die Grundlage unserer Zusammenarbeit. D.h. wir gehen zuvorkommend und hilfsbereit miteinander um und legen Wert auf gute Beziehungen. Kommunikation und Kooperationsbereitschaft bestimmen unsere gemeinsame Arbeit.
Informationen werden vertraulich behandelt und sorgsam verwaltet, auch über die Kooperationszeit hinaus. Kein Partner gibt jemals persönliche Informationen von anderen Partnern an Dritte weiter. Dies gilt auch für während der Kooperation entstandene Dokumente. Ausgenommen davon sind für die Öffentlichkeit erstellte Berichte und Studien. Adressen dürfen nicht weitergegeben werden, es sei denn, dies ist mit dem Vorstand bzw. dem Ansprechpartner beim Kooperationspartner abgestimmt.

2. Respekt und Wertschätzung der gegenseitigen Arbeit

Wir begrüßen aktives Engagement unserer Mitglieder. Kooperationspartner blockieren einander nicht noch intrigieren sie gegeneinander. Beurteilungen über Personen oder deren Tätigkeiten gegenüber Dritten werden abgelehnt. Die gegenseitige Kontaktaufnahme erfolgt mit Wertschätzung.

3. Transparenz

Sowohl die Transparenz bezüglich der Ziele, Aktivitäten, Erfolge und Misserfolge als auch die finanzielle Transparenz werden respektiert. Die Kooperationspartner verpflichten sich, diese Transparenz aufrecht zu erhalten, indem sie die in der Vereinbarung festgelegten Berichtspflichten einhalten.

4. Außenwirkung der gemeinsamen Projekte

Business Makes Sense wurde gegründet, um zu mobilisieren und die Wirtschaft sozio-ökologisch nachhaltiger zu entwickeln. Die Grenze zwischen Wirtschaft und Gesellschaft wird dadurch zunehmend verschwinden und das derzeitige, auf Wachstum basierte Wirtschaftsmodell wird durch ein nachhaltigeres Modell ersetzt werden. Alle Vereinsmitglieder identifizieren sich mit diesem Ziel und vertreten dieses nach außen. Von Kooperationspartern wird erwartet, diesem Ziel ebenfalls zuzustimmen und dies wenn möglich nach außen zu vertreten. Die gemeinsamen Projekte dürfen diesem Ziel nicht widersprechen oder gar dem entgegen arbeiten.

5. Ausschlusskriterien in der Zusammenarbeit

Business Makes Sense orientiert sich am Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden zur Umsetzung von projektbezogenen ethischen Standards. Wir sind der Überzeugung, dass jedes Handeln - ob wirtschaftlich oder zivilgesellschaftlich - auf moralische Normen angewiesen ist.
Die mit Business Makes Sense e. V. durchgeführten Projekte lehnen menschen- oder umweltverletzende oder missachtende Praktiken von Unternehmen oder Einzelpersonen oder Institutionen ab. Partnerunternehmen versuchen mit ihren Aktionen nachhaltig die Durchsetzung der universalen Menschenrechte zu befördern. Die Unterzeichnenden verpflichten sich zur Ablehnung einer Kooperation mit Akteuren, die

  • mit Waffen oder Drogen handeln
  • bestimmte Ethnien benachteiligen
  • eine Vermarktungspraxis ausüben, die Tod und/oder Verletzungen mit sich bringt
  • Menschen, zu verletzenden Handlungen zwingen
  • Produkte vertreiben, die gesundheitlich bedenklich sind oder verboten (gilt auch für Vertrieb im Ausland, auch wenn diese dort als unbedenklich gelten)
  • Regierungen und politische Akteure unterstützen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen
  • Kinderarbeit und Sklaverei unterstützen
  • lokale Produkte durch Export verdrängen
  • Rohstoffe zu menschenunwürdigen Preisen einkaufen und die Menschen vor Ort im Elend lassen
  • mit Führungen kooperieren, die andere Ethnien, Menschen mit anderer Meinung, sexueller Orientierung oder religiösem Glauben verfolgt
  • ihre Wertevorstellungen anderen mit Gewalt aufdrücken wollen
  • Monopolstellungen zementieren wollen und lokalen Unternehmern die Chancen nehmen
  • mit aggressivem Marketing versuchen, lokale Produkte schlecht zu machen
  • die Qualität ihrer Produkte nur vortäuschen
  • korrupt sind und andere für ihren Vorteil bestechen
  • andere manipulieren und emotional unter Druck setzen
  • Mitglieder einer erwiesenermaßen manipulativen Sekte sind
  • Giftmüll exportieren
  • die Biodiversität zerstören
  • die Datenschutzrechte missachten
  • vorbestraft sind wegen Delikten, die gegen die Würde des Menschen verstoßen
  • sich an keinen Code of Conduct halten
  • ihre Mitarbeiter schikanieren, ihnen ihre Rechte absprechen, bedrohen oder unter Druck setzen

Ich habe den obigen Code of Conduct gelesen, verstanden und akzeptiert. Ich willige ein, diesen zu respektieren.

Datum, Ort
Name                           

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen